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11. Januar 2017

Entwicklung am Dyckerhoffbruch stößt bei SPD-Mitgliedern auf großes Interesse

Arbeitskreise von Partei und Fraktion befassen sich intensiv mit Zukunft von Ostfeld und Kalkofen
. Stefan Breuer
. Nadine Ruf
Bei einer gemeinsamen Arbeitskreissitzung der Arbeitskreise Stadtentwicklung, Umwelt und Finanzen sowie des Forum Wirtschaft von SPD und SPD-Fraktion am Dienstag konnten sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ausführlich über die ersten Schritte bei der Entwicklung des ehemaligen Geländes der Firma Dyckerhoff im Osten Wiesbadens informieren. Jo Mengden, Projektleiter für die Konzeptionierung des „Dyckerhoff-Bruchs (Kalkofen/Ostfeld)“, berichtete hierbei unter dem Aspekt „Neue Chancen für Wiesbaden“.

Bei den deutlich über 40 Teilnehmenden zeichnete sich dabei einhellig der Wunsch ab, bei der Entwicklung des Gebietes ein ausgewogenes Verhältnis der verschiedenen Interessen und Anforderungen zu erreichen, die in der SPD bereits mit den Schlagworten von „Wohnen, Wirtschaft, Wildnis“ umrissen worden waren.

Der planungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Stefan Breuer sieht daher auch die dringende Notwendigkeit, mit möglichst vielen Beteiligten ins Gespräch zu kommen. „Wir haben hier eine Entwicklung vor uns, die über viele Jahre dauern wird und für Wiesbaden eine Chance darstellt, die wir so nicht mehr so schnell erhalten werden“, so Breuer. Für ihn ist daher auch wichtig, diesen Weg im größtmöglichen Konsens auch mit anderen Parteien zu beschreiten. „Für uns sind verschiedene Ziele besonders bedeutend, darunter vor allem der Wohnungsbau und die Möglichkeit für die Schaffung von Arbeitsplätzen eben nicht nur für Hochqualifizierte – und das mit hoher Sensibilität für den Erhalt der wertvollen Biotopflächen.“

Auch Nadine Ruf, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, zeigt für eine intelligente und nachhaltige Entwicklung große Sympathie: „Es gibt inzwischen zahlreiche gute Beispiele, wie man ein Gebiet gut und nachhaltig entwickeln kann. Wenn wir es richtig anstellen, dann kann dies zu einem echten Vorzeigeprojekt werden.“

Allerdings macht man sich seitens der Sozialdemokraten keine Illusionen über den zu gehenden Weg. „Wir werden hier noch lange brauchen, bis wir zu einem solchen Ergebnis kommen und wir werden mit Bürgerinnen und Bürgern aber auch mit der Wirtschaft noch viele Gespräche führen müssen. Die Zeit sollten wir uns auch nehmen“, betont auch der Vorsitzende des Forums Wirtschaft Christoph Eichler. Auch bei den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten soll diese Diskussion kontinuierlich fortgesetzt werden. Als nächste Veranstaltung ist im Frühjahr eine Begehung/Umfahrung des Geländes geplant, zu der die SPD auch die Öffentlichkeit einladen wird.