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14. Juni 2017

Gerechtigkeitsfrage aktueller denn je

Rottloff und Schäfer-Gümbel diskutieren über SPD-Programm
„Die Gerechtigkeitsfrage ist aktueller denn je und jeder, der etwas anderes behauptet, der weiß nicht, was das Leben für einen Durchschnittsverdiener oder eine Durchschnittsverdienerin in einer Stadt wie Wiesbaden kostet.“ Mit diesem Satz leitete der SPD-Bundestagskandidat Simon Rottloff das „Gespräch mit den Menschen“ im Bürgerhaus Dotzheim ein, zu dem der SPD-Unterbezirk geladen hatte, um über die Inhalte des SPD-Wahlprogramms zu sprechen.

Ein kämpferischer Simon Rottloff verwies auf den Wohnungsmangel und die Notwendigkeit, kostengünstige Kita-Plätze zu schaffen, denn: „Das sind alles Kosten, die bei den Familien hängenbleiben, selbst wenn sie als Doppelverdiener nicht schlecht gestellt sind, so fressen die versteckten Kosten die Menschen manchmal einfach auf. Hier müssen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gegensteuern!“

Unterstützt wurde Rottloff vom hessischen SPD-Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel, der die Herausforderungen anhand seiner Erfahrungen im Rahmen eines Praxistages bei Opel schilderte: „Ich wurde in den Pausen immer wieder darauf angesprochen, wie wir bezahlbaren Wohnraum für Normalverdiener schaffen, wie wir Betreuungsplätze in Kindertagesstätten und Schulen einrichten und wie wir erschwingliche Mobilität im Ballungsraum ermöglichen“, so Schäfer-Gümbel.

Für Simon Rottloff sei man in Wiesbaden zwar auf einem guten Weg, aber es fehlten immer noch Wohnungen, bei denen die Quadratmetermiete deutlich unter zehn Euro liegen. Der SPD-Sozialpolitiker zeigte sich zudem überzeugt vom Erfolg des Mindestlohns, durch den das Gehalt von mehr als 3,7 Millionen Menschen verbessert und mehr als 750.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen wurden. Als weiteren Schwerpunkt der SPD müsse zudem eine sichere und auskömmliche Rente Grundlage des Parteiprogramms sein, ein Thema, so Schäfer-Gümbel, „auf das ich gerade bei Opel häufig angesprochen wurde, denn die Menschen machen sich doch nicht Sorgen um die Rente von heute oder von morgen. Es geht um die Rente in 10, in 20 und in 30 Jahren.“